Beispiel 3: Zyklonentstauber
Er arbeitet verschleißfrei ohne auszutauschende Elemente. Er ist empfehlenswert bei eher großen Partikeln und bei hoher Partikelbeladung. Wenn genügend hohe Druckdifferenzen zur Verfügung stehen, können aber auch Partikel von wenigen µm Durchmesser sicher abgeschieden werden. Die Partikel werden in einen Sammelbehälter geleitet, der periodisch geleert werden kann. Abrüttelvorrichtungen o.ä. werden systembedingt nicht benötigt. Im Gegensatz zu Filtermatten oder -vliesen wird die Funktion nicht durch lösemittelhaltige oder zähflüssige Abscheidungen beeinträchtigt (wichtig z.B. beim Kondensatmanagement).
Von Bedeutung für die Wirksamkeit sind neben der Geometrie:
Eine Simulation hilft nicht nur bei der Auslegung. Per Simulationsrechnung können auch die Bahnen einzelner Partikel verfolgt werden. Damit lassen sich kritische Zonen gezielt verändern, um z.B. Abrieb
zu vermeiden, das Wiederaustragen bereits abgeschiedener Partikel verhindern
etc.
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Ein
Zyklonentstauber trennt Luft von festen und flüssigen Partikel aufgrund
ihrer unterschiedlichen Trägheitseigenschaften.

